Warum eigentlich?

Wenn man eine Aktionswoche startet, muss man sich ja auch fragen, ob das Thema aktuell ist, ob es so eine Woche überhaupt braucht. In unserem Fall – der Aktionswoche „f26gegenHass“ – ist die Aktualität des Themas (Hass im Netz) für jeden von uns jeden Tag fast greifbar.

Durch das Internet haben sich viele neue Türen für beleidigende und hetzerische Meinungsäußerung geöffnet. Musste man den Leuten früher noch ins Gesicht, oder zumindest per Telefon ins Ohr sagen, was man von ihnen hielt, geht das heute mit ein paar Mausklicks ganz anonym über Facebook&Co. Und damit sinkt die Hemmschwelle.

Um aufzuzeigen, dass im Internet exakt die selben Rechte und Verbote gelten wie im „echten Leben“ ist so eine Aktionswoche an einer Schule schon wichtig. Denn das ist vielen Menschen wohl immer noch nicht bewusst: Das Internet ist keine „tabufreie Zone“!  Hetze ist hier genauso verboten, wie wenn man sie auf einer Rede vor Anhängern verbreitet. Das kann zur Anzeige gebracht werden.

Eine Aktionswoche zu diesem Thema ist allerdings auch sinnvoll, um zu diskutieren, woher der Hass denn überhaupt kommt, der im Internet verbreitet wird. Vielleicht kann man ihn auch so ein wenig eindämmen.

Rick Lupert, 6b

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